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DFG-Projekt "Siedlung und Grubenanlage Herxheim b. Landau"

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Grabung 2005-2008

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Grubenanlage und Siedlung
Punkt
Grubenanlage
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Punkt Steinmaterial

Punkt Knochen-, Geweih- Punkt
Punkt und Zahnartefakte



Publikationen

Tagung 2007

Links zu Presseartikeln

Impressum


 

Aktuelle Termine und Medienberichte rund um den bandkeramischen Fundplatz Herxheim b. Landau

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NEU TVSpiegel TV: Herxheimer Schädel in einer Sendung zur Ausstellung "Schädelkult. Kopf und Schädel in der Kulturgeschichte des Menschen", Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim (2.10.2011-29.04.2012)
externer Link zur Sendung


NEU Podcast: Rätselhafte Schädelfunde aus Herxheim

Interview mit Andrea Zeeb-Lanz zum Phänomen Herxheim auf der Homepage der Ausstellung "Schädelkult. Kopf und Schädel in der Kulturgeschichte des Menschen."
externer Link zum Interview

 



Podcast: il y a 7 000 ans, une crise très violente a-t-elle secoué l’Europe centrale : l’exemple d’Herxheim (Rhénanie-Palatinat, Allemagne)

Radiosender: France Culture; Sendung Le Salon Noir; Ausstrahlung: 12.01.2011
externer Link zur Sendung bei France Culture

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Archiv

Event16.07.2011: Public Viewing im Museumshof Herxheim – mit Weinausschank und Imbiss!

Bandkeramiker
Opferszene

„Kannibalen – Im Herzen Europas?“
Dokumentation von Jeanine Isabel Butler (USA 2010)
ARTE, 16. Juli 2011, 20.15 Uhr

Die zahlreichen gefundenen Knochen sind 7.000 Jahre alt, das zeigen C-14-Analysen. Sie wurden im südpfälzischen Herxheim in einem doppelten Grubenring um eine Siedlung der Jungsteinzeit entdeckt. Doch hier fanden offensichtlich keine Bestattungen statt. Die Männer, Frauen und Kinder, denen diese Knochen gehörten, könnten rituell geopfert worden sein. Darauf weisen jedenfalls viele Indizien hin.

Jeanine I. Butler geht mit dieser weltweit ersten und exklusiven Dokumentation über den sensationellen Fund von Herxheim an den Ort des Geschehens. Die Toten gehörten zur Linearbandkeramischen Kultur, der frühesten Zivilisation von Bauern in Mitteleuropa. Sie lebten viele Jahrhunderte relativ friedlich in Europa, bevor ihre Kultur plötzlich erlosch.

Ging diesem Ende eine Krisenzeit voraus, die den Aufsehen erregenden Fund von Herxheim erklärt? Archäologen untersuchen, ob die Funde von Knochen, zerschlagener Prunkkeramik und anderer zerstörter Artefakte von Herxheim Hinweise auf den letzten, verzweifelten Versuch einer zum Untergang bestimmten Gesellschaft darstellen, durch Menschenopfer und rituellen Kannibalismus dem eigenen Ende zu entgehen.

Andrea Zeeb-Lanz von der Direktion Landesarchäologie - Speyer, Leiterin eines internationalen Teams deutscher, französischer und Schweizer Experten, will gemeinsam mit ihren Kollegen mit den Methoden der forensischen Archäologie klären, was in Herxheim wirklich geschehen ist.

„Kannibalen – Im Herzen Europas?“ wird von ARTE am Samstag, dem 16. Juli 2011, um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Am Ort des Geschehens, in Herxheim, findet ein Public Viewing statt – der Museumshof des Museums Herxheim, Untere Hauptstraße 153, wird zu einem großen Freiluftkino. Bereits ab 18 Uhr kann man sich an Wein und anderen Getränken laben, einen Imbiss einnehmen und vor der Sendung um 20.15 Uhr noch einen Blick auf die Originalfunde im Museum werfen….

Opfergrube Filmarbeiten


TV
16.07.2011
Hockerbestattung aus Herxheim

Film "Herxheim - Kannibalen im Herzen Europas" am 16.07.2011 um 20 Uhr 15 auf ARTE.
Der Film stellt die deutsch synchronisierte Version des für National Geographic TV produzierten und in Amerika bereits im Januar 2011 gesendeten Filmes über die jungsteinzeitliche Anlage von Herxheim und ihre Erforschung dar. Im Focus des Films steht aber insgesamt das Phänomen „Kannibalismus“, welcher seit den Untersuchungen des Anthropologen Bruno Boulestin im Rahmen des DFG-Projektes Herxheim für die ungewöhnlichen Ritualhandlungen in der bandkeramischen Anlage auch nicht mehr auszuschließen ist. Der Film spannt zum Thema Kannibalismus einen weiten Bogen - ausgehend von Herxheim werden verschiedene Formen von Anthropophagie wie Hungerkannibalismus, Kriegskannibalismus und weitere Varianten beleuchtet. Viel Raum widmet die Produktion, die durch das von Kameramann Rob Lyall in hervorragender Qualität gefilmte Bildmaterial besticht, aber auch den verschiedenen Untersuchungsmethoden, die für die Lösung des Rätsels Herxheim im Rahmen des DFG-Projektes angewendet werden.


TV
24.01.2011
National Geographic TV sendet auf dem National Geographic Channel in der Reihe „Explorer“ am 24.01.2011, 22.00 Uhr, die Sendung „Lost Cannibals of Europe“.
Thema der Sendung ist die jungsteinzeitliche Anlage von Herxheim. Im Juni 2010 war ein Kamerateam unter der Leitung von Jeanine Butler und ihrer Assistentin Susanna Simpson im Auftrag von National Geographic TV für zwei Wochen in der Pfalz, um für diesen Film Interviews, Lifeszenen von der Grabung und Reenactmentszenen zu drehen. Das Ergebnis wird nun gesendet; erste kurze Video-Ausschnitte kann man sich bereits unter folgendem Link im Internet anschauen: http://channel.nationalgeographic.com/series/explorer/4829/Overview#tab-Overview
Ein Kurzbericht zu den Erfahrungen der Mitglieder des DFG-Projektteams Herxheim mit den Filmemachern aus den USA wird in Kürze auf dieser Seite veröffentlicht.

07.04.2010
Neue Links zu Presseartikeln über das Projekt und seine Forschungsergebnisse eingefügt


Neugestaltung der Dauerausstellung zur bandkeramischen Grubenanlage im Museum Herxheim

Seit Ende Juni 2009 zeigt das umgebaute und erweiterte Museum Herxheim die Dauerausstellung zur bandkeramischen Grubenanlage von Herxheim in völlig neuem Gewand. Die von Designer Martin Metz (Herxheim-Hayna) entworfene Gestaltung der Innenräume lässt nun sehr stilvoll mit indirekter Wandbeleuchtung die herausragenden Funde aus Herxheim voll zur Geltung kommen.
Die Ausstellung wurde von den Speyerer Mitarbeitern des DFG-Projektteams unter tatkräftiger Mitarbeit von Restaurator Ludger Schulte völlig neu konzipiert. Im Erdgeschoss wird das Leben der Bandkeramiker, repräsentiert durch die vielfältigen Funde aus der Siedlung und Grubenanlage im Herxheimer Gewerbegebiet West, dargestellt. Die Vitrinen sind jeweils bestimmten Lebensbereichen, wie etwa Ackerbau, Fischfang und Jagd gewidmet. Neu sind die Belege für Krankheiten oder Verletzungen, die anhand von Knochen- und Schädelexponaten in einer Vitrine visualisiert und auf zwei Tafeln anschaulich erläutert werden.
Das Highlight der Ausstellung stellt jedoch das Kellergeschoss dar, in dem die neuesten Forschungsergebnisse zu den menschlichen Individuen und ihre Behandlung thematisiert werden. Eine große Wandvitrine zeigt die systematische Manipulation der Toten von der Zerlegung über die Entfernung aller Weichteile bis hin zur Herstellung der Kalotten, der Zertrümmerung der Knochen (zur Markgewinnung?) und den rätselhaften Brandspuren an einer Reihe von Knochenfragmenten.
Ein Interaktiver Schaukasten lädt zum Erkennen und Wiederfinden der unterschiedlichen Regionalstile der Keramik ein.



06.10.2009

BerichtBericht "Prinzip der geordneten Zerstörung" von Alexander Lang für den "Evangelischen Kirchenboten"
Bericht online: www.evangelisch.de/themen/wissen/steinzeitliche-grabstaette-gibt-archaeologen-raetsel-auf
Bericht PDF: "Prinzip der geordneten Zerstörung" (1,33 MB) Quelle: epd.

Neue Erkenntnisse aus dem DFG-Projekt: Literaturliste ergänzt

 

Die Publikation der internationalen Fachtagung "Krisen – Kulturwandel – Kontinuitäten: Zum Ende der Bandkeramik in Mitteleuropa" (Herxheim, 14.06.-17.06.2007) ist erschienen:
Andrea Zeeb-Lanz (Hrsg.), Krisen – Kulturwandel – Kontinuitäten: Zum Ende der Bandkeramik in Mitteleuropa. Beiträge der Internationalen Tagung in Herxheim bei Landau (Pfalz) vom 14.-17. Juni 2007. Internationale Archäologie - Arbeitsgemeinschaft, Symposium, Tagung, Kongress 10 (Rahden/Westf. 2009).



Event10.12.-23.12.2008: Bandkeramische Funde aus Herxheim in Straßburg: Ausstellung „Tausend Tote ohne Grab“ – die Menschenknochendeponierungen der neolithischen Siedlung von Herxheim/Pfalz (ca. 5000 v. Chr.)

Event22.06.2008: Letzter "Tag der Offenen Grabung" vor dem Ende der Ausgrabung.

Event
14.06.-17.06.2007: Internationale Fachtagung "Krisen – Kulturwandel – Kontinuitäten: Zum Ende der Bandkeramik in LeerfeldMitteleuropa". weitere Informationen

TV09.06.2007: Ausstrahlung des Films "Das Rätsel von Herxheim - der Totenkult der Steinzeitmenschen" um 21 Uhr 50
Leerfeldim SWR
Leerfeldweitere Infos: Inhalt des Beitrages (externer Link)

Event09.05.2007: Eröffnung der Erweiterung der Ausstellung im Museum Herxheim
Leerfeldweitere Infos auf der Homepage des Museum Herxheim

09.11.2006: Bericht auf "SWR-Online" über die Grabung und die aktuellen Forschungsergebnisse.
weitere Infos: Inhalt des Beitrages (externer Link)

20.09.2006: Beitrag "Die Toten von Herxheim" im Rahmen einer Sendereihe im SWR über aktuelle Ausgrabungen in Rheinland-Pfalz.
weitere Infos: Sendereihe "Archäologische Streifzüge" (externer Link)
Video des Beitrages (RealVideo 4:08 min.; externer Link)

08.09.2006: Eröffnung der Sonderausstellung "Gestern noch im Boden - heute schon in der Vitrine"
Die Sonderausstellung im Museum Herxheim zeigt grabungsfrische Funde aus den laufenden Ausgrabungen. Die Ausstellung wird am Freitag, 08.09.2006 mit einem Empfang für geladene Gäste um 16.00 Uhr eröffnet; von 17-19 Uhr steht sie für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Sonderausstellung wird vier Wochen lang im Museum Herxheim zu den üblichen Öffnungszeiten gezeigt.
weitere Infos: Museum Herxheim (externer Link)

27.11.2005: Beitrag "Geheimnisvolles Grab - Wie die Menschen vor 7.000 Jahren lebten" über die aktuellen
Erkenntnisse des Fundplatzes Herxheim in "Welt der Wunder" (RTL II):
weitere Infos: Inhalt des Beitrages (externer Link)

14.10.2005: Beitrag "Massengrab im Möbelhaus" über Herxheim in "ASPEKTE" (ZDF).
weitere Infos: Inhalt des Beitrages (externer Link)
Video der Sendung (externer Link)

 

 

 

letzte Änderung: 26.10.2011